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PAUSE

Sommer- und Sattelfest ein großes Erlebnis auf der Zeche Westfalen

Eingestellt von Christian Homuth am 8.8.2023

Sommer- und Sattelfest ein großes Erlebnis auf der Zeche Westfalen

© Stadtteilbüro Hermann Huerkamp / Christian Homuth

Bereits mit dem Startschuss um 12 Uhr strömten die ersten Besucher auf das Areal, um das abwechslungsreiche Angebot zu nutzen. Bürgermeister Dr. Alexander Berger, Hermann Huerkamp, Geschäftsführer der Projektgesellschaft Westfalen mbH, und Fabian Recker, Vorsitzender des Fördervereins, begrüßten die zahlreich erschienenen Bürger. Fabian Recker betonte das starke ehrenamtliche Engagement von den vielen aktiven Helfern.

 

Der Bürgermeister setzte seinen Schwerpunkt auf das Sattelfest und beglückwünschte die Sieger des Stadtradelns. Hermann Huerkamp stellte das Tagesprogramm vor und machte noch mal auf die Weiternutzung der Maschinenzentrale aufmerksam. “Wir suchen immer noch Ideen und Interessenten für eine Nachnutzung der leer stehenden Gebäude”, so Huerkamp und wünschte allen ein schönes Sommerfest.


„Leider ist das Abseilen vom Förderturm wetterbedingt nicht möglich und wir hoffen, das es beim nächsten Sommerfest wieder möglich ist “, so Fabian Recker. Das städtische Spielmobil und die Besteigung des Förderturms von Schacht 1, ein Kreativmarkt, Führungen durch die Maschinenzentrale, ein Stand der Pfadfinder mit Würstchen und Nackensteak und nicht zu vergessen das üppige Kuchenbüfett lockten viele Hunderte Menschen den ganzen Tag auf das Gelände. Zum ersten mal mit dabei war der Foodtruck „FalaFeel“, der unter der Woche auf der Dolbergerstraße zu finden ist.

„Das Essen ist sehr lecker und mal eine gelungene Abwechslung“, so die Meinung vieler Besucher und Besucherinnen. Auch Stefan Hoppe mit seiner „Valentino Puppenbühne“ war dabei. Kinder und auch Erwachsene waren begeistert und haben sich dann anschließend an seiner Zuckerbude mit Popcorn und weiteren Süßigkeiten den Tag versüßt. Um technische Aspekte ging es bei der Ortsgruppe Ahlen des Deutschen Amateur-Radio-Clubs, die eine magnetische Antenne ausgestellt hatten und auch über Wettersonden informierte.

 

Die Oldtimerparade, die dieses Jahr etwas kleiner ausfiel, wurde fachkundig von Peter Schniederjürgen moderiert. „Bei diesem Wetter holen die meisten Oldtimerbesitzer ihr Chrom nicht aus der Garage“, so Schniederjürgen. Aber vier Oldtimer-Fahrer retteten die Umfahrt. Bei dem dunklen Benz, der den Konvoi anführte, handelte es sich um ein 220er Cabriolet. Auch das Käfer-Cabrio 1303 aus dem Jahr 1979 kam bei den Oldtimer-Fans gut an. Ihm folgte ein Willy's Jeep, der mit seinem Baujahr 1958 schon ein paar Jahre mehr unterwegs ist. Den Abschluss der Parade machte ein Porsche 924, der mit einem Porsche-Motor und-Getriebe ausgestattet ist und sich damit vom serienproduzierten Porsche auf Volkswagen-Basis unterscheidet.

"Davon gibt es in Deutschland nur noch vier Exemplare", so sein Besitzer. Peter Schniederjürgen bedankte ich bei den anwesenden Fahrern für ihr Erscheinen. Die Jugendfeuerwehr Ahlen lies die Kinderherzen höherschlagen, denn die durften Löschübung an einem brennenden Haus unter fachkundiger Anleitung vornehmen. Starkes Interesse weckten auch die Kurzführungen von Hermann Huerkamp und Peter Przyluczky von der Projektgesellschaft Westfalen durch die zurzeit noch nicht entwickelte Maschinenzentrale, das ehemalige Herzstück von Westfalen. Zudem führte Hermann Huerkamp und Peter Przyluczky eine Gruppe über das Zechengelände.“Ich habe heute sehr viel Neues über die ehemalige Zechen erfahren”, so ein Teilnehmer der Führung.


Abgerundet wurde das Angebot durch einige musikalische Einlagen vom gebürtigen Ahlener Jörn Scheffer, der mit selbstgeschriebenen Songs aber auch mit handverlesenen Coversongs die Besucher musikalisch auf eine Reise mitnehmen konnte.  „Das Sommerfest war mit seinem breiten Angebot wieder ein voller Erfolg und ein Beleg dafür, dass die Ahlener die Zeche lieben“, zog Hermann Huerkamp am Sonntagabend daher ein positives Fazit.


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